Bauen!? Partner sollte gut gewählt sein! Teil 2


Hallo liebe Blogleser,

 

heute möchte ich über die zweite Möglichkeit "dem Generalübernehmer" schreiben.

 

Der Generalübernehmer ist eine Firma die (wie der Namen auch schon vorgibt), die anfallenden Kosten an einem zu erstellenden Gebäude für seinen Kunden übernimmt. Darin sind in

der Regel nur die Kosten des Gebäudes enthalten und nicht die Kosten die des Bauherren beziehungsweise dem Grundstückbesitzer (Hausanschlusskosten, Gebühren, Erschließungskosten). 

 

Anders wie bei dem Architekten trägt der Generalübernehmer das Risiko der Erstellungskosten und nicht der Bauherr. Der Bauherr hat in der Regel einen pauschalen Festpreis mit dem 

Generalübernehmer vereinbart. Dies bedeutet, dass das Gebäude schlüsselfertig erstellt wird. Der Generalübernehmer ist nicht mit einem Bauträger zu verwechseln. 

Diese bieten zwar auch schlüsselfertige Festpreise an, es gibt aber doch klare Unterschiede zu einem Generalübernehmer. Aber an dieser Stelle verweise ich schon mal auf meinen nächsten

Blogbeitrag.

 

Beim Generalübernehmer stellt der Bauherr das Grundstück zur Verfügung und trägt daher auch das Risiko der Bebaubarkeit des Grundstücks. Dies beinhaltet insbesonderem die

Bodenbeschaffenheit und die Tragfähigkeit des Baugrundes und muss von Seiten der Bauherren nachgewiesen werden. Es empfiehlt sich daher die Beauftragung eines Baugrundgutachten (Kosten ca. 1000-1500€).

Achtung leider kann es trotz Baugrundgutachten zu unterschiedlichen auftretenden Bodenverhältnissen kommen. Das Risiko ist zwar minimiert, aber kann eigentlich nie vollständig ausgeschlossen werden, auch

wenn ein Baugrundgutachten vorliegt.

 

Der Generalübernehmer erstellt die kompletten Planunterlagen (Bauantrag, Werkplanung, Statik, Wärmeschutzberechnung etc.). Viele Anbieter haben vorgefertigte Pläne sogenannte Konzepthäuser die sind

in der Regel einiges günstiger wie die individuell geplanten Häuser. Bei der Auswahl der Ausstattung gibt es zwischen den einzelnen Anbieter gravierende Unterschiede. 

Was ist als Standard definiert? Dies gilt es im Detail zu prüfen. Insbesondere die Vergleichbarkeit unter den einzelnen Anbieter ist schwierig darzustellen. Wenn man es erreicht hat, 

das alles im Gebäude enthalten ist, gibt es auch darin einige Unterschiede. Hier ein paar Punkte was oft den Unterschied ausmachen kann:

 

1) Sind alle Kosten der Planung enthalten

2) Wurden die Erdarbeiten und Entwässerungsarbeiten (ausserhalb des Gebäudes) einkalkuliert.

3) Sind die Baunebenkosten Vermesser, Bau-WC, Baustrom, Bauwasser, Bauwesenversicherung enthalten

4) Oberflächenqualitäten gleich? 

5) Elektroinstallation. Was ist hier enthalten? Die Anzahl der Steckdosen, SAT-Anlage, Sprechanlage. Hier muss man pro Steckdose um die 70€ kalkulieren, also sind pro Raum nur 

eine Steckdosen weniger einkalkuliert können das ohne Probleme schnell weit über 1000 € werden.

6) Sind alle Handwerkerleistungen enthalten (Rohbau, Zimmermann, Fenster, Sanitär, Heizung, Verschattung, Bodenbeläge, Fliesenbeläge, Estrich, Trockenbau, Putz, Innentüren, Elektro

Malerarbeiten, etc.)

 

Das sind einige Punkte die man auch ohne tiefere Fachkenntnisse überprüfen kann. 

 

!! Ein kleiner Tipp !! Lass es Dir von Deinem Anbieter auch schriftlich geben, welche Arbeiten nicht enthalten sind. Schreibt er Dir diesen Punkt ausführlich, dann ist dies ein Anzeichen von Seriosität. 

 

Gewinne Vertrauen und Informiere dich. Schaue im Internet nach Kundenrezensionen. Informiere Dich auch bei Gesprächen mit dem Anbieter über Projekte aus Deiner Region und frage  einfach bei den bestehenden Kunden nach. Vielleicht bekommst du ja raus, wie zufrieden diese waren. Höre Dich auch in Deinem Freundeskreis um, vielleicht kennen die jemanden, der schon mit dieser Firma gebaut hat.

 

Es gibt Generalübernehmer die bauen dem Kunden das Gebäude in Massivbauweise, andere aus Holz in der Regel ist dies dann unter dem Begriff "Fertighaus" zu finden.

 

Der Markt ist groß das Risiko potenzial leider auch! 

Es gibt sehr viele Anbieter ob als Fertighaus oder in massiver Bauweise, daher sollte man sich hier Zeit nehmen seinen Partner auszusuchen. 

 

Welche Alarmsignale gibt es!? Sollten Sie große Summen vorab bezahlen müssen ist dies ein schlechtes Zeichen. Gerade in der Fertighausbranche ist dies leider die Regel. Sollten die Leistungen nicht in der angegebenen Zeit erbracht werden, lass dich nicht überreden, weitere Zahlungen zu leisten ohne das Du die Leistung gesehen hast.

 

Es sind mir auch Anbieter bekannt, die es Ihren Bauherren untersagen, die Baustelle vor der Schlüsselübergabe zu betreten. Das würde ich mir nicht vorschreiben lassen wollen.

 

Im Neubau ist dies eine sehr interessante Variante, den man hat ja einen pauschalen Festpreis. Nur sollter dieser natürlich auch dem realistischen Endpreis entsprechen und nicht sich als teure Immobilie herausstellen nur weil das erste Angebot sich sehr günstig angehört hat, aber man hat das kleingedruckte vergessen zu lesen.

 

Viele Grüße und get smart

 

Christian Schreiber

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Evangelina Bode (Mittwoch, 01 Februar 2017 19:06)


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